Wirtschaftsinformationen über Indien

WIRTSCHAFT
10.02.2011

Sieben Jahre nach dem Markteintritt bricht der Metro-Konzern mit seinem Konzept im Wachstumsmarkt Indien

Die Erfahrung war global, die Ergebnisse trotzdem bescheiden: Der deutsche Handelsriese Metro bricht mit seinem bisherigen Großhandels-Konzept in  Indien. Mit kleineren Märkten, einem gestrafften Sortiment, anderer Präsentation und neuer Kundenansprache will das Düsseldorfer Unternehmen endlich von dem rasanten Wachstum der zweitgrößten Nation der Erde profitieren. Das erklärte Vorstandsvorsitzender Eckhard Cordes bei einem Pressegespräch in Neu Delhi. ►weiter

WIRTSCHAFT
01.12.2010

Bio-Produkte sind gesünder, schützen die Umwelt und bringen mehr Geld in die Kasse der Produzenten. Doch wieviel Bio-Anbau kann sich Indien leisten?

Es ist bereits kalt morgens, im September. Nebelschwaden ziehen zum Sonnenaufgang entlang der sanft geschwungenen Hügel gen Süden. Die Feuchtigkeit perlt auf den zarten, hellgrünen Blättern der Teesträucher, die Hügel um Hügel, Bergrücken um Bergrücken bedecken. Das Klima im Darjeeling, zu Füßen des Himalaja gelegen, ist einzigartig. So wie der Tee. ►weiter

POLITIK (AUSLAND)
04.10.2010

Der Konflikt im indischen Teil Kaschmirs flammt wieder auf – und bekommt zunehmend islamistischen Charakter

Die Idylle trügt. Ruhig liegt der Dal-See im Herzen von Kaschmirs Sommerhauptstadt Srinagar, überragt von den schneebedeckten Gipfeln des Himalaja. Auch in den Straßen und Einkaufszentren der 900 000-Einwohner-Stadt ist es still. Die Ruhe geht jedoch nicht auf eine entspannte Stimmung zurück: Seit Wochen ist den Menschen der Ausgang verboten. Indien wird derzeit wieder daran erinnert, dass seine territoriale Integrität nicht sicher ist: Der Wunsch nach Unabhängigkeit flammt im Bundesstaat Jammu und Kaschmir wieder auf. ►weiter

WIRTSCHAFT
01.09.2010

Sonnenkraft spielt in Indien bislang keine Rolle im Energiemix. Daß soll sich ändern. Deutsche Unternehmen wollen dabei kräftig mitmischen.

Die Sonne brennt erbarmungslos. Der staubige Boden ist knochentrocken, die wenigen dornigen Büsche und Sträucher sind verdorrt. Die Wüste Rajasthans im Westen Indiens gleicht einem Backofen. Es ist ein menschenfeindlicher Ort, doch der perfekte Platz für Asiens erstes solarthermisches Kraftwerk – gebaut mit deutscher Technik und zum größ-ten Teil finanziert von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). ►weiter

WIRTSCHAFT
02.08.2010

Vikram Akula glaubt an die Segnungen des Finanzkapitalismus. Zu brutalen Sätzen leiht er Indiens Ärmsten Geld. Jetzt geht der Chef des Mikrofinanzierers SKS an die Börse – und bringt sogar den Erfinder der Idee gegen sich auf

Vikram Akula verabscheut Armut und liebt den Kapitalismus. Einen Widerspruch mag er darin nicht erkennen. Entsprechend verständnislos steht der Gründer und Chef des größten indischen Mikrofinanzierers SKS der Kritik an seinen Börsenplänen gegenüber: Er bereichere sich an den Ärmsten der Armen und glorifiziere Wucherzinsen als Geschäftsmodell. Der Konzern gewährt jenen Kleinstkredite, die keinen Zugang zu Banken haben. In diesen Tagen geht er an die Börse. Es sind vor allem die Namen seiner Großinvestoren, die für Empörung sorgen: Goldman Sachs zählt dazu, JP Morgan und George Soros. ►weiter

POLITIK (INLAND)
30.07.2010

Indien versucht verzweifelt,  Blackberry-Emails zu knacken. Vergebens. Nun droht dem Dienst die Abschaltung

Terror und Spionage – vor nichts fürchtet sich die aufstrebende Großmacht Indien mehr. Nun könnte es im Kampf gegen den Terror Research in Motion (RIM) erwischen, den Hersteller des insbesondere bei Geschäftsleuten populären Blackberry-Smartphones:  Den bislang 400.000 Blackberry-Nutzern droht die komplette Abschaltung des E-Mail-Dienstes. Der Grund: Geheimdienste und Sicherheitsorgane können die Blackberry-Nachrichten nicht mitlesen. ►weiter

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Jedem Inder seine Nummer

Auf dem Subkontinent sollen unverwechselbare Identitäten das Verwaltungschaos beenden. Doch Bürgerrechtler warnen vor staatlichen Übergriffen